Ende


Die Gedichte-/ Lyriksammlung entwirft im langen Winter 2012/ 2013 eine Erzählung, die sich zunächt unscheinbar als eine Anreihung von Momentaufnahmen präsentiert: Gedankenschnitte im norddeutschen Dauerfrost.

Drei Themenstränge bilden den Hintergrund der 116 Textseiten: Schnee & Kälte, Suche nach dem Du, Erkenntnisse über das Absolute.

Wie auch in dem Erstlingswerk 'Südenglands Ende' wird konsequent in der Gegenwartsform und der Ich-Perspektive erzählt. Diese Stilelemente schaffen die Grundlage für eine 'Relative Anschauung' der Welt und der Unmöglichkeit einer gottgleichen Sicht über diese.

Dabei blickt Lyrix ! auf die sozialen wie auch physikalischen Verhältnismäßigkeiten (heißen Demut und Einstein) und erkennt letztlich das Sein als eine wunderbare Mittelmäßigkeit ( - ob es bei all den Worten und Gedanken generell erlaubt sei, seine Muse küssen zu dürfen, wird nicht verraten ;-).
Kalte Tage
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Lyrix ! plaudert in reimnahen Zeilen und schubst seine Worte hin & wieder (oder beinahe ständig?) ins Abseits klassischer Dichtkunst.

Als ich im Herbst 2012 die ersten Zeilen zu dem Buch schrieb (Skizzen und Einfallsfetzen von Extremen und der Mittelmäßigkeiten), hatte ich primär den Ansatz, die Relativität des Raums in ein Lyrikbuch zu packen. Nun las ich gerade eine Biografie von Descartes, und bei Recherchen über den Lebensgeist der damaligen Zeit stieß ich bald auf Spinoza, der in einer Großartigkeit die Unabhängigkeit des Geistes beschrieb. Seine Schlussfolgerungen sind meines Erachtens heutzutage so aktuell wie im 17. Jahrhundert, und es lag mir am Herzen, das Thema 'Relativität' auch auf die gesellschaftliche Ebene zu beziehen.

Lyrix ! beleuchtet Extreme und findet in seiner Kritik eine angenehme Mittelmäßigkeit der Existenz - Stichwort 'Anthropische Prinzip' (und schon höre ich die Unmäßigen unter uns aufbegehren bei dem Wort, das niemals ausgesprochen werden darf).

Laurids Anders
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